Von der Betonproduktion zum kreativen Kulturmagneten

MUSICON

Zwischen erhaltenen Betonhallen und goldenen Nieten entfaltet sich Musicon als lebendiges Stadtviertel in ständiger Bewegung.
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Das Gebiet im Südwesten von Roskilde, das dem Unternehmen Unicons als Sprungbrett für die Pylone der Großbrücke über den Öresund und die Restaurierung des Turms der Roskilde-Kathedrale diente, ist heute ein postindustrielles Labor für urbane Kultur, Gemeinschaft und Unternehmertum mit einer ganz eigenen, unverfälschten Identität. Die ursprünglichen Fabrikgebäude stehen nach wie vor als Rückgrat des Gebiets – nicht als Kulisse, sondern als aktive Elemente, in denen Vergangenheit und Zukunft aufeinandertreffen. An mehreren Stellen wurden zudem Betonblöcke und Restmaterialien aus der Produktion in das Stadtbild integriert, wodurch eine sinnliche Verbindung zur industriellen Vergangenheit des Gebiets entsteht, ohne dass Ressourcen für einen Neubau in gleichem Umfang aufgewendet werden müssen.

Mit Kunst, Kultur, Musik, Tanz, Straßensport, Shopping, Essen und Trinken ist Musicon sowohl ein spannender Ort zum Wohnen als auch zum Besuchen. Ein Reiseziel, das Sie ganz einfach in Ihren Herbst-, Sommer- oder Winterferien besuchen können und an dem Sie problemlos einen ganzen Tag verbringen können.
Foto: Gemeinde Roskilde

CONTAINERSTREIFEN

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Bei Musicon machen wir vieles schon jetzt anders und stehen stets in engem Dialog mit denjenigen, an die wir Baugrundstücke verkaufen. Deshalb sind wir auf dem besten Weg, ein Stadtviertel mit einem vielfältigen Wohnungsangebot und hohen Standards in den Bereichen Architektur, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft zu schaffen
Andreas Høegh, Leiter des Entwicklungsbüros der Gemeinde Roskilde für Musicon
Auch wirtschaftlich strotzt Musicon auf seine ganz eigene, ortsspezifische Weise vor Energie. Dies ist nicht zuletzt auf die Herangehensweise der Gemeinde Roskilde zurückzuführen, die sich von Anfang an aktiv für Vielfalt eingesetzt hat. Machen Sie einen Spaziergang die Containerstriben hinauf und spüren Sie schon auf den ersten Blick den Unterschied zu einem gewöhnlichen Stadtzentrum: Hier gibt es keine Ladenketten und keine Standardlösungen. Stattdessen wurden kleinen Start-ups rohe Container zur Verfügung gestellt, die sie selbst in Cafés, Mikrobrauereien, Streetfood-Erlebnisse, Büros, Strick- und Vintage-Läden umgewandelt haben.
Es sind kleine Investitionen mit großen Ideen, bei denen Kreativität und Persönlichkeit das Viertel prägen dürfen. Das Ergebnis ist eine Hauptstraße mit lokaler Verankerung und einzigartigem Charakter, die in dänischen Stadtzentren mittlerweile eine Seltenheit ist.
Foto: Gemeinde Roskilde
Foto: Gemeinde Roskilde

Die musikalische DNA von Musicon lebt auch in den Straßennamen und in den Wohnanlagen weiter – zum Beispiel in Haveje, wo man tatsächlich zur Miete wohnen kann.

Der Name, der auf Kim Larsens Klassiker anspielt, ist jedoch bei weitem nicht der einzige, der musikalisch anmutet. Wie Stromkabel, die den Klang des kulturellen Angebots des Stadtteils mit den Düften der Streetfood-Stände und eben auch der Wohnhäuser verbinden, findest du unter anderem auch die Rabalderstræde, das Bagtæppet und die Lydmuren, was von der Kreativität, Energie und Gemeinschaft zeugt, die Musicon auf die Kulturkarte von Roskilde gesetzt haben.

Und gerade durch die Verbindung der Musik mit der Industriegeschichte des Ortes, der modernen Architektur und dem pulsierenden Stadtleben wird Musicon zu einem einzigartigen Ort zum Wohnen, aber auch zum Besuchen – einem Ort, an dem man den Rhythmus des Stadtteils vom ersten Tag an spüren kann.

Foto: Gemeinde Roskilde
KUNST, HANDWERK & SINNESERLEBNISSE

Rhythmus und Puls sind nicht alles, was Musicon ausmacht. Auf der ruhigeren Seite des Rockmuseums finden sich Kunsthandwerker und Werkstätten, in denen sich Materialien, Ideen und Handwerkskunst in künstlerischer Ruhe und Konzentration entfalten können. Hier entsteht im kleinen Rahmen ein Gegenpol zu den großen Erzählungen des Rockmuseums und den grandiosen Veranstaltungen des Festivals.


Das ganze Jahr über beleben Märkte, Streetfood-Festivals und kulturelle Veranstaltungen die Plätze des Stadtteils. An manchen Tagen herrscht eine ausgelassene und festliche Stimmung, an anderen Tagen ist es ruhig und alltäglich. Dieser Wechsel zwischen Trubel und Ruhe trägt dazu bei, das abwechslungsreiche Wesen des Stadtteils zu prägen.

Foto: Gemeinde Roskilde
EIN STADTTEIL IN STÄNDIGER ENTWICKLUNG

Musicon ist noch nicht fertig – es entwickelt sich ständig weiter. Jeder Container, jedes Café, jede Werkstatt und jeder Platz zeugt von einem Ort, an dem Ideen Wirklichkeit werden und wo Stadtleben, Kultur und Kreativität miteinander verschmelzen. Hier kannst du den Tag mit einem Kaffee auf der Containerstrøget beginnen, dich von Kunsthandwerk und Streetfood inspirieren lassen, den Puls zwischen den erhaltenen Betonhallen spüren – und vielleicht eine Runde auf dem Skateboard drehen, bevor der Tag mit Musik, Gesprächen und Erlebnissen ausklingt.

Musicon zeigt, wie ein postindustrielles Stadtviertel zu einer spannenden und visionären Gemeinschaft werden kann, in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einer pulsierenden Landschaft voller Leben und Kreativität aufeinandertreffen.

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