Im Frühjahr hatte das Rockmuseum die Fans um Beiträge für die Ausstellung gebeten, und das hat sich ausgezahlt.
„An den vielen Rückmeldungen merken wir, dass dieses Album keineswegs in Vergessenheit geraten ist. Wir haben viele Dinge und bewegende Geschichten von Fans erhalten. Von einem Stück eines zerbrochenen Gitarrenhalses aus der ‚The Good Life‘-Tour bis hin zu einer privaten CD mit Autogrammen der Band. Diese stammt von einer Superfan, deren Vater sie überraschen wollte und zugeschlagen hat, als er entdeckte, dass eines der Bandmitglieder zufällig auf seiner Route als Postbote wohnte“, erzählt Museumsdirektor Rasmus Rosenørn.
Neben den Beiträgen der Fans und Kashmirs eigenen Videogeschichten kann man unter anderem private Fotos der Band entdecken. Kashmir wurde 1993 von dem inzwischen verstorbenen Musikproduzenten Poul Martin Bonde entdeckt, der ihnen ihren ersten Plattenvertrag verschaffte. Poul Martin Bonde besuchte Kashmir während der Aufnahmen zu „The Good Life“ im Das Boot-Studio in Lake Tahoe in den USA mit seiner Kamera, und diese Fotos sind in der Ausstellung zum ersten Mal öffentlich zu sehen.
Parallel zur Ausstellung veröffentlicht der Verlag Multivers in Zusammenarbeit mit der Museumsorganisation ROMU, zu der auch das Rockmuseum gehört, den nächsten Band der Porträtreihe „Danske Albums“ über „The Good Life“. Das Buch wurde von der Journalistin Karina Edlund Jensen auf der Grundlage von Interviews mit Bandmitgliedern und anderen Beteiligten verfasst.
Im Jahr 2023 erschienen die ersten fünf Porträtbände der Reihe: Kim Larsens „Værsgo“, Anne Linnets „Marquis de Sade“, Sods’ „Minutes To Go“, Natasjas „I Danmark er jeg født“ sowie Malk de Koijns „Sneglzilla“.